FAQs - Häufige Fragen

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Was, wie, wo?

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Förderung, Öffentlichkeitsarbeit & Co. findest Du auf dieser Seite. 

Für weitere Infos und Fragen rund um eure Projektideen schreib mir gerne eine Mail!

Rund um die Förderung

Gesundheitsbezogene Selbsthilfeorganisationen, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfekontaktstellen,

– die für ihre Mitglieder und deren Angehörige gegenseitige Hilfe und Unterstützung anbieten und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen,

– deren Selbsthilfearbeit und Interessenwahrnehmung durch die Betroffenen getragen wird (Selbsthilfeprinzip),

– und die sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, Krankheitsfolgen und/oder psychischen Problemen richten und mit dazu beitragen, die persönliche Lebensqualität zu verbessern (gemäß Krankheitsverzeichnis). 

Reine Freizeitaktivitäten wie z. B. Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Urlaubsreisen etc. können weder aus der Pauschalförderung, noch aus der Projektförderung beglichen werden, sondern müssen aus eigenen Mitteln (Mitgliedsbeiträge, Spenden, Flohmarkt, Kuchenverkäufe etc.) finanziert werden.

– Eine Selbsthilfegruppe muss die Unabhängigkeit der Selbsthilfeaktivitäten von wirtschaftlichen Interessen gewährleisten. 

– Neutrale inhaltliche Ausrichtung: Bei der Weitergabe von Informationen ist auf inhaltliche Neutralität und eine ausgewogene Darstellung zu achten. Werbung von Wirtschaftsunternehmen insbesondere in schriftlichen Publikationen ist zu kennzeichnen.

– Über die Finanzsituation und die Mittelverwendung in den Antragsunterlagen ist Transparenz herzustellen. 

– Es besteht die Pflicht zum sparsamen, wirtschaftlichen und zweckgebundenen Umgang mit Fördermitteln. 

– Anträge und Verwendungsnachweise sind von zwei legitimierten Vertreterinnen oder Vertretern des Antragstellers zu unterzeichnen. 

– Die Selbsthilfegruppe weist eine verlässliche/ kontinuierliche Gruppenarbeit und Erreichbarkeit nach. 

– Die Gruppengröße umfasst mindestens sechs Mitglieder. 

– Die Selbsthilfegruppe hat ein Gründungstreffen durchgeführt und ihre Existenz protokolliert. 

– Die Selbsthilfegruppe gibt ihr Angebot regelmäßig öffentlich bekannt (bspw. bei der örtlichen Selbsthilfekontaktstelle, im Internet oder in der (regionalen) Presse. 

– Die Selbsthilfegruppe ist offen für neue Mitglieder. 

– Die Gruppenmitglieder und die Gruppenleitung arbeiten ehrenamtlich und ohne professionelle Leitung durch z. B. Ärztinnen und Ärzte oder andere Gesundheits- und Sozialberufe. Dies schließt eine gelegentliche Hinzuziehung von Expertinnen und Experten zu bestimmten Fragestellungen nicht aus. 

– Die Selbsthilfegruppe benennt ein nur für die Zwecke der Selbsthilfegruppe gesondertes Konto

Die Mindestgruppengröße beträgt SECHS Personen. Ausnahmen kann es bei sog. seltenen Erkrankungen geben.

Spätestens drei Monate nach Ablauf der Antragsfrist und Vorliegen der vollständigen Antragsunterlagen wird das Förderverfahren durch die Krankenkassen und ihre Verbände abgeschlossen. Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller erhält entweder ein Bewilligungsschreiben/einen Bewilligungsbescheid oder – sofern der Förderantrag nicht berücksichtigt wird – ein Ablehnungsschreiben/einen Ablehnungsbescheid mit kurzer Begründung.

Leider nein. Bewilligungen im Rahmen der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung eröffnen keinen Anspruch auf eine Förderung in gleicher Höhe im folgenden Haushaltsjahr. Vielmehr hängt die Förderhöhe u. a. von der grundsätzlichen Förderfähigkeit des Antragstellers, den verfügbaren Fördermitteln und der Anzahl der Anträge ab. 

ABER: da die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt hat, dass die Fördergelder die Antragshöhen meist (deutlich) übersteigen ist i.d.R. mit positiven Entscheidungen der Kassen zu rechnen. So oder so, einen Antragsversuch ist es IMMER wert!

Generell müssen die Fördergelder sowohl aus der Pauschalförderung, als auch aus der Projektförderung NICHT zurückgezahlt werden. Sie können in voller Höhe für die zugrundegelegten Verwendungszwecke verbraucht werden.

Es können jedoch Rückzahlungen gefordert werden, wenn 

– die Fördermittel durch unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt wurden, 

– die Fördermittel nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet werden, 

– eine auflösende Bedingung eingetreten ist (z. B. nachträgliche Ermäßigung der Ausgaben oder Änderung der Finanzierung durch zusätzliche Einnahmen) 

Das Projekt ist günstiger geworden als erwartet, was nun?

Auch wenn ein Projekt gut durchgeplant ist, kann es zu nachträglichen Kostenschwankungen (z.B. Preiserhöhungen/-senkungen) kommen. Wird die Förderhöhe des Projektes nicht erreicht, ist eine Rückzahlung der bewilligten Fördergelder vorgeschrieben, 

Jeder Krankenkasse steht es jedoch frei, Bagatellgrenzen für Rückzahlungen zu vereinbaren.

Wenn rechtlich selbständige, nicht verbandlich organisierte Selbsthilfegruppen kein eigen- ständiges Konto bei einem Geldinstitut erhalten, können Krankenkassen alternativ ein

Unterkonto eines Girokontos, ein Sparkonto oder ein von einem Treuhänder eingerichtetes Konto akzeptieren.

Hierbei ist folgendes zu beachten:

a) Es wird ein Verfügungsberechtigter für das Konto benannt, der verpflichtet ist sicherzu- stellen, dass die Fördermittel nur für die Zwecke der Selbsthilfegruppe verwendet werden.

b) Der Antrag auf Fördermittel wird von zwei Mitgliedern der Selbsthilfegruppe unterzeichnet.

c) Die Selbsthilfegruppe kann in voller Höhe über die Fördermittel verfügen.

d) Erhalten Selbsthilfegruppen kein eigenes Konto, werden die Aussage des Antragstellers akzeptiert. Nachweise bzw. Bestätigungen von Geldinstituten sind nicht anzufordern bzw. einzureichen.

Eine Frist gibt es lediglich bei der Pauschalförderung. Diese ist nur möglich wenn bis zum 31. März eines Jahres der Förderantrag eingegangen ist.

ACHTUNG: Die Zuständige Kasse für die Pauschalförderung wechselt jährlich! Eine Beantragung muss außerdem jedes Jahr ERNEUT erfolgen, damit die Gruppe Fördergelder erhält.

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